Januar 18

Covid-19: Impftagebuch

An dieser Stelle habt ihr vielleicht schon meinen dreiteiligen Kommentar über die Situation in Deutschland gelesen, wo die Pandemie immer noch andauert. Im letzten Teil habe ich erwähnt, dass ich ein Tagebuch führen möchte, in dem ich über meine Erfahrungen mit dem gesamten Impfprozess spreche, nun ist es soweit. Ich möchte darüber sprechen, wie die Impfung im Allgemeinen in Deutschland wahrgenommen wird, wie und welche Impfmöglichkeiten man hat und wie es für mich persönlich war, all das durchzumachen.

Die Impfung scheint ein zweischneidiges Schwert zu sein: Einerseits glauben viele Menschen, dass sie das Heilmittel für alles ist und uns zu einem pandemiefreien Leben zurückführt, andererseits sind die Menschen sehr verwirrt über die verschiedenen Arten, die es gibt, und darüber, wer sich impfen lassen sollte, so dass sie sich vielleicht gar nicht impfen lassen wollen. Ich bin irgendwie dazwischen, ich habe generell ein Problem mit Nadeln beim Arzt, deshalb habe ich lange mit mir gerungen, ob ich mich impfen lassen soll oder nicht. Letztendlich habe ich mich dafür entschieden, mich impfen zu lassen, um mich selbst zu schützen, aber auch, um zu verhindern, dass das Virus mutiert und weitere Varianten auftauchen. Aber ich kann auch verstehen, warum manche Leute Angst haben könnten.

Die ersten Impfstoffe, die wir in Deutschland hatten, waren von AstraZeneca aus England und der Impfstoff von Biontech/Phizer, der in Zusammenarbeit zwischen einem deutschen und einem amerikanischen Unternehmen hergestellt wurde. Das sind völlig unterschiedliche Arten von Impfstoffen, aber die meisten Leute wissen nicht, wie Impfstoffe im Allgemeinen funktionieren, also war das auf Anhieb verwirrend. Ähnlich wie bei den auf WhatsApp verbreiteten Artikeln über die Verantwortlichen für die Pandemie, über die ich in meinem zweiten Kommentar gesprochen hatte, wurden sehr schnell Fehlinformationen verbreitet. Teilweise wurde sogar absichtlich oder unabsichtlich in den Nachrichten darüber berichtet, insbesondere AstraZeneca wurde in ein schlechtes Licht gerückt. Spätestens als das Thromboserisiko mit der Impfung in Verbindung gebracht wurde, wollte sich niemand mehr impfen lassen, was dazu führte, dass viele Dosen einfach unbenutzt im Müll landeten.

Das lag zum Teil an dem Prioritätssystem, das wir anfangs hatten. Da wir nur so wenige Impfdosen hatten, wurden nur die Menschen geimpft, die es am nötigsten hatten, weil für sie das Risiko am größten war, bei einer Infektion mit dem Virus zu sterben. Angefangen bei sehr alten Menschen, Risikopatienten mit Vorerkrankungen und dem Personal in Krankenhäusern und Altenheimen. Junge Leute durften einfach nicht zum Arzt gehen und sich impfen lassen, weil wir nicht genug hatten und die wenigen Dosen, die wir hatten, aufgespart wurden. Und die Dosen, die nicht mehr gebraucht wurden, konnten oft nicht wiederverwendet werden oder durften wegen dummer Vorschriften nicht bei jüngeren Menschen eingesetzt werden. Das Prioritätssystem wurde abgeschafft, als wir mehr Dosen bekamen und mehr verschiedene Impfstoffe von der EU zugelassen wurden. Gleich danach bekamen mein Mann und ich unsere Termine.

Wenn man sich impfen lassen wollte, hatte man verschiedene Möglichkeiten. Man konnte sich entweder bei seinem Hausarzt auf eine Liste setzen lassen und wurde benachrichtigt, wenn genügend Impfstoff vorhanden war, um sich impfen zu lassen. Man konnte sich auch in ein so genanntes Impfzentrum begeben, das im Grunde genommen ein vorübergehend eingerichtetes Krankenhaus war, das nur dem Zweck diente, Menschen zu impfen. Oder man konnte auf eine der Möglichkeiten warten, bei denen es sich um eine Art Walk-In-Event handelte, bei dem man versuchte, so viele Menschen wie möglich an einem Tag zu impfen, indem man das leere Fußballstadion oder andere Gebäude nutzte, die wegen der Pandemie gerade nicht genutzt wurden. Mein Mann und ich beschlossen, einen Termin in einem Impfzentrum zu vereinbaren, weil das für mich die beste Option war, da ich nicht gerne in die Arztpraxis gehe und ich hoffte, dass die Impfung in einer anderen Umgebung für mich einfacher sein würde. Unser erster Termin war Anfang Juli und der zweite Ende August (weil man dazwischen eine gewisse Zeitspanne einhalten musste).

Wir konnten uns die Firma, deren Impfstoff wir bekamen, nicht aussuchen, aber wir konnten entscheiden, welche Art von Impfstoff wir bekamen. Wir wollten einen der mRNA-Impfstoffe bekommen und wurden dann von der Impfstelle (ich werde sie von nun an mit VC für Vaccinationcenter abkürzen) zufällig ausgewählt, welchen wir bekommen. Mein Mann bekam Moderna und ich den von Biontech/Phizer. Als wir am VC ankamen, wurde es von Sicherheitskräften bewacht, was auf mich etwas einschüchternd wirkte, aber mit einem QR-Code, den wir bei der Buchung des Termins per Post erhalten hatten, war es ziemlich einfach, hineinzukommen. Wir wurden durch Pfeile auf dem Boden und eine tunnelartige Struktur mit mehr Sicherheit im Inneren zu den Kabinen geführt, in denen sich die Ärzte befanden. Ein Arzt informierte uns über die Art des Impfstoffs und die möglichen Nebenwirkungen, und nachdem wir einige Papiere unterschrieben hatten, wurden wir durch einen weiteren Tunnel in einen kleinen Raum geführt.

Mein Mann musste mich sogar in die richtige Richtung schieben, denn obwohl wir uns nicht in einer Arztpraxis befanden, löste dies bei mir einen Schock aus, und ich begann zu weinen, sobald ich den Raum betrat. Aber ich hatte großes Glück, eine Ärztin (oder Krankenschwester, ich bin mir nicht sicher) zu haben, die sehr verständnisvoll war und alles versuchte, um mich zu trösten. Sie war sogar tätowiert, was toll war, denn normalerweise sagen die Leute in solchen Situationen gerne: “Ach, du hast Tattoos, also kannst du keine Angst vor Nadeln haben”, obwohl das zwei völlig verschiedene Dinge sind, vor allem, weil Tattoonadeln viel kleiner sind und nur etwa 3 mm tief in die Haut gehen. Jedenfalls hat der Arzt mit mir geredet, versucht, mich abzulenken, und mir den ganzen Prozess so angenehm wie möglich gemacht, wofür ich sehr dankbar bin. Ich habe sogar ein Bonbon bekommen, was sich vielleicht sehr kindisch anhört, aber eigentlich war es dafür gedacht, dass mein Kreislauf nicht zusammenbricht.

Nach der Spritze wurden wir in einen anderen Korridor geführt, wo wir etwa 15 Minuten lang sitzen mussten, um zu sehen, ob irgendwelche allergischen Reaktionen auftreten würden, die dann sofort vom medizinischen Personal hätten behandelt werden können. Zum Glück haben wir so etwas nicht erlebt, haben unser kostenloses Wasser getrunken, versucht, uns zu beruhigen, und dann durften wir gehen. Alles in allem muss ich sagen, dass es angenehmer war, als ich befürchtet hatte, und wir hatten auch ziemliches Glück, denn abgesehen davon, dass der linke Arm meines Mannes gleich danach weh tat, hatten wir auch keine Nebenwirkungen.

Unser zweiter Termin musste wegen der Arbeit meines Mannes verschoben werden, was aber nur bedeutet, dass wir ihn etwa eine Woche früher bekommen haben. Wir brauchten auch keinen weiteren Termin zu vereinbaren, denn es schienen jeden Tag so wenige Leute zu kommen, dass das nicht nötig gewesen wäre. Wir konnten also einfach den Zettel von der letzten Impfung vorzeigen und wurden wieder hereingeführt. Wieder war alles so wie beim letzten Mal, wir wurden eingewiesen, unterschrieben ein paar Papiere und wurden in den Raum geführt. Und ja, ich habe wieder geweint, aber es hat wieder alles gut geklappt. Ich hatte nicht einmal irgendwelche nennenswerten Nebenwirkungen. Mein Mann hatte einige Tage nach der Spritze noch Schmerzen im rechten Arm, aber zum Glück auch nichts Schlimmeres.

Das war also meine Erfahrung und ich bin sehr froh, dass es vorbei ist. Ich hatte große Angst, vor allem wegen meiner eigenen Vorerkrankungen, aber vielleicht auch ein wenig wegen der sehr seltsamen und verwirrenden Art und Weise, wie die Medien darüber berichteten. Ich kann dir nur empfehlen, zu einem Arzt in deiner Nähe zu gehen (wenn du kannst) und mit ihm darüber zu sprechen, welcher Impfstoff für dich am besten wäre, und vielleicht kann er dir auch helfen, einen Termin zu finden. Nehmt jemanden mit, wenn ihr dort hingeht, das macht die Sache einfacher.
Und wenn ihr euch aus welchen Gründen auch immer nicht impfen lassen wollen, bin ich nicht hier, um euch etwas anderes zu sagen. Es gibt eine ganze Debatte über eine indirekte Impfpflicht, die ich nicht unterstütze. Ich finde, jeder sollte selbst entscheiden können, was er tun will. Allerdings sollten auch nicht geimpfte Menschen akzeptieren, dass sie sich testen lassen müssen, um an bestimmten Veranstaltungen teilnehmen zu können, oder vielleicht einen zusätzlichen Schritt machen müssen, um überhaupt irgendwo hinzugehen. Es sollte keine so große Hürde sein, jemanden dazu zu drängen, sich impfen zu lassen, aber es kann nicht sein, dass sie genau das gleiche Recht haben wie geimpfte Menschen, denn das wäre aus Sicherheitsgründen einfach nicht sinnvoll, oder?
Dieser Beitrag soll keine Werbung sein, ich wollte euch nur erzählen, wie es mir ergangen ist und vielleicht ein paar Fragen beantworten, die einige von euch haben könnten. Ich hoffe, ihr bleibt alle sicher und gesund.

Liebe Grüße
The Mad Hattress

Januar 18

Papergang Box April 2021

Ihr fragt euch sicher alle, wo die Post für die April-Papergang-Box geblieben ist oder warum sie fehlt: Der Grund war eigentlich, dass meine Papergang-Box für April in der Post verloren gegangen ist :/ Aber die netten Leute von OhDeer haben mir geholfen und mir eine Ersatzbox geschickt, die heute (am 02.06.2021) angekommen ist! Jetzt können wir also endlich zusammen einen Blick darauf werfen 😉 Viel Spaß!

Cover of the box from April 2021 with the words "Papergang By OhDeer" in golden foil.

Dieser Monat war ein bisschen besonders, denn es wurden 4 unterschiedlich gestaltete Boxen verschickt. Ich habe die mit den orangefarbenen Punkten bekommen, wenn ihr ein paar der anderen Designs sehen wollt, schaut mal auf Papergangs Instagram-Kanal^^ Aber auch wenn die Boxen von außen unterschiedlich waren, war der Inhalt für alle derselbe! Wir bekamen 16 Briefeumschläge mit den 4 verschiedenen Designs, die auch auf den Boxen abgebildet waren, 32 Briefbögen in verschiedenen Farben, eine kleine Schablone aus Metall mit einigen geometrischen Formen, einen 60 Blatt starken Haftnotizblock (ebenfalls mit den 4 verschiedenen Designs darauf), 2 transparente Stifte mit Regenbogen-Geltinte und zu guter Letzt ein Washi-Tape 🙂

Inside of the box with a notepad that says "Hello it's me", a template with diffrent geomatric shapes, diffrently designed envelopes, a chalcered wahitape, a checkered sticky notepad and some pens.

Ich muss sagen, als ich die Designs der Boxen auf Instagram gesehen habe, war ich nicht sehr begeistert, da sie sehr geometrisch aussahen und ich dachte einfach, dass die April-Box nichts für mich sein wird. Geometrisch ist nicht mein Stil, weshalb mich das Washi-Tape und die Schablone am wenigsten beeindruckt haben, auch wenn ich es sehr mag, dass die Schablone aus Metall ist! Alle Schablonen, die ich besitze, sind leider aus billigem Plastik, also denke ich, dass sie mich damit zumindest ein bisschen beeindruckt haben 😉 Haftnotizen kann man immer gebrauchen, egal welches Design oder welche Größe, also will ich mich nicht beschweren xD Die Idee mit der Regenbogentinte in den Gelschreibern ist auch cool, denn man schreibt erst in Lila, dann in Pink, Blau, Grün, Orange und Gelb, bis der Stift leer ist. Aber was mir besser gefallen hätte (und ich habe keine Ahnung, ob das mit Gelstiften überhaupt möglich ist), ist, die ganze Zeit in Regenbogenfarben zu schreiben. Kennt ihr diese Stifte, die an der Spitze wie ein Farbenblindheitstest aussehen? Die wechseln die Farben viel schneller hin und wieder zurück, und ich liebe den Effekt, den das erzeugt! Und das habe ich irgendwie erwartet, als ich diesen Stift gesehen habe, aber natürlich funktioniert er ein bisschen anders 😛 Trotzdem, eine coole Idee, nicht nur einen einfarbigen Stift zu haben^^

Photo shows only the four envelopes your are getting in the box. The one on the upper left say "oh hi" and is mostly white with some blue boxes. The one on the upper right has a white backround with big organe circles on it and the text "happy mail". On the lower left the envelop has a white backround with orange stripes from left to right and up to down, creating big white boxes, the text says "greeting." the last one has blu strips from left to right and says "hello".

Die Umschläge gefallen mir sehr gut, vor allem der blaue mit dem Schriftzug “Oh hi”, ich weiß nicht warum, er hat mich einfach zum Lächeln gebracht 🙂 Das einzige Problem, das ich mit den Umschlägen habe, ist die Größe. Ich besitze bereits ein Briefset von Papergang (aus der Novemberbox 2020), habe sie also schon benutzt und sie sind ziemlich seltsam. Ich habe sie extra mal ausgemessen und sie sind 8x16cm, zum Vergleich ein normaler Briefumschlag wäre 12,5×23,5cm 😉
Natürlich passen die Briefbögen perfekt zu diesen kleinen Umschlägen, also gibt es da kein Problem, aber man kann nicht so viel schreiben, ohne viele Bögen zu verwenden. Vielleicht ist das nur ein Problem für Leute, die gerne lange Briefe schreiben wie ich, für andere sind sie vielleicht einfach nur niedlich 😉 Die Briefbögen selbst passen besser in diesen Monat als sie es im April getan hätten, denn sie sind knallbunt in fast regenbogenartiger Anordnung 😛 Wir haben aber nur gelb, blau, pink und orange, was immer noch sehr intensiv und sehr toll aussieht. Ich glaube, ich habe noch nie so buntes Briefpapier besessen und werde es auf jeden Fall bald benutzen!

This is a GIF of the letter blog, shwoing the diffrent coulors the papers come in. From last to first: yellow, blue, pink, orange.

Alles in allem kann ich also sagen, dass mich diese Box mit ihrem bunten Thema angenehm überrascht hat und ich froh bin, dass ich einen Ersatz bekommen habe. Die Maibox ist auch noch nicht angekommen, aber ich hoffe, dass sie bald kommt 😉 Wenn sie da ist, lasse ich es euch alle wissen!

Liebe Grüße
The Mad Hattress

Januar 18

Ich bin bisexuell – Meine Coming-Out Geschichte

Ich denke in letzter Zeit darüber nach, ein paar persönlichere Beiträge zu schreiben, da ich das Gefühl habe, dass ihr in den letzten Monaten hauptsächlich Rezensionen zu sehen bekommen habt 😛 Über Tattoos zu sprechen war also ein guter Anfang, da es ein Thema ist, das mir sehr am Herzen liegt, aber jetzt möchte ich ein bisschen persönlicher werden und über meine Sexualität sprechen. Seit ich weiß, dass ich bisexuell bin, bin ich sehr offen damit umgegangen, aber ich glaube, dass es jetzt wichtiger denn je ist, darüber zu sprechen. Das liegt vor allem daran, dass ich im Laufe des letzten Jahres ein wenig in den Aktivismus eingestiegen bin und mir die Frage “Ist ein Coming-out wirklich noch notwendig?” und “Brauchen wir Bisexualität als Begriff?” viel zu oft gestellt wurde. Deshalb möchte ich hier meine Meinung zu diesem Thema kundtun, aber bitte nicht vergessen, dass es nur meine Meinung ist 😉 .

Fangen wir am Anfang an, ja? Ich habe mich eigentlich erst nach meiner ersten Beziehung als bisexuell geoutet. Davor hatte ich andere Sorgen, und durch das ständige Mobbing in der Schule habe ich nicht so viel über Liebe oder Sex nachgedacht, da ich nicht dachte, dass ich bald einen Partner finden würde. Aber als ich dann doch einen bekam, begannen sich einige Räder zu drehen, vor allem nach der Trennung. Da romantische Beziehungen nun ein Thema für mich waren und mein letzter Partner zufällig pansexuell war, dachte ich darüber nach, was Liebe und Sex für mich bedeuteten und mit wem ich sie in Zukunft gerne teilen würde. Und ich kam sehr schnell zu der Erkenntnis, dass ich nicht wirklich zwischen Männern und Frauen unterscheide (nicht-binäre und trans Menschen kamen erst später hinzu, da dies der Beginn meiner LGBTQ+ Reise war und ich damals noch nicht wirklich wusste, was diese Begriffe bedeuten).

Ich habe mich wirklich sofort geoutet, nachdem ich diesen Gedanken im Kopf hatte, weil ich über die Möglichkeit sprechen wollte, was das bedeutet und ob ich mich wirklich so fühle oder ob ich nur verwirrt war (Spoilerwarnung: war ich nicht xD). Also sprach ich mit meiner Mutter, die nicht wirklich über das ganze LGBTQ+-Thema Bescheid wusste, aber sie versuchte trotzdem zu verstehen, was ich ihr erzählte, und obwohl sie es nicht wirklich begreifen konnte, war sie von Anfang an unterstützend. Ich weiß, dass ich damit sehr viel Glück hatte, denn ich musste mich nicht wirklich lange im Schrank verstecken. Mein Vater weiß bis heute nichts von meiner Sexualität, aber das ist eine ganz andere Geschichte, und ich habe eigentlich keine Ahnung, wie er reagieren würde, ich weiß wirklich nicht, ob er wütend wäre, mich unterstützen würde oder ob es ihn überhaupt nicht interessieren würde xD Darin unterscheidet sich meine Geschichte vielleicht von all den queeren Menschen, deren Eltern zu homophob waren, um ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich sicher gefühlt hätten, sich zu outen.

Ich bin mir meiner Privilegien als weißes Mädchen, das von einer aufgeschlossenen Mutter großgezogen wurde, bewusst, aber ich mag die Vorstellung nicht, dass die LGBTQ+-Gemeinschaft auf dem Fundament des Schmerzes aufgebaut ist. Ich hatte ein Gespräch mit einem schwulen Schulkameraden, der sich wegen seines homophoben Vaters lange Zeit versteckt hat. Er sagte mir, dass ich nie erfahren würde, wie es ist, mit dem Wissen aufzuwachen, dass man eine Schande für seine Familie ist, und dass ich einfach ein glückliches Leben als Hetero führen könnte, wenn ich wollte. Aber was er damals nicht wusste, war, dass ich mein queer-sein nicht einfach ignorieren und so tun konnte, als wäre ich heterosexuell. Und wenn es ein Vorteil wäre, sich als heterosexuell auszugeben, wäre es dann auch von Vorteil, sich in einer heterosexuellen Gemeinschaft als queer auszugeben? Eigentlich nicht, ich hatte immer das Gefühl, zu keinem von beiden zu gehören, und das war ein Gefühl, das er vielleicht nie verstehen würde. Aber das ist in Ordnung, denn es geht um den Schmerz, den wir teilen oder nicht teilen, es geht darum, anders zu sein und das zu akzeptieren.

Springen wir ein paar Jahre in die Zukunft und sehen wir uns an, wo ich jetzt bin. Ich bin jetzt glücklich mit einem Mann verheiratet, was neue Probleme mit sich bringt. Die erste Frage, die mir nach meiner Heirat gestellt wurde, war, ob ich beschlossen habe, wieder heterosexuell zu sein. Nein, das habe ich nicht, ich habe nie beschlossen, irgendetwas zu tun, nicht einmal, bisexuell zu sein. Vielleicht habe ich mich für das Label entschieden, aber ich entscheide nicht aktiv, zu welchen Menschen ich mich hingezogen fühle. Und diese Anziehungskraft hat nicht aufgehört, nur weil ich verheiratet bin, was nicht bedeutet, dass ich mit jedem Sex haben will, den ich treffe, aber ich kann immer noch Frauen und nicht-binäre Menschen heiß finden, obwohl ich in einer monogamen Beziehung mit einem Cis-Mann bin. Glücklicherweise versteht mich mein Mann besser als die meisten Menschen und hat keinerlei Probleme mit dem Konzept, mit einer bisexuellen Frau verheiratet zu sein. Wir machen sogar manchmal Witze darüber oder sprechen über Frauen, die wir beide attraktiv finden. Aber das Wissen, dass andere Leute mich als heterosexuell ansehen, nur weil ich mit einem Mann verheiratet bin, hat mich immer gestört.

Für Menschen, die noch nie darüber nachgedacht haben, mag sich das seltsam anfühlen, sowohl für Homosexuelle als auch für Heterosexuelle, denn entweder wird man von vornherein als heterosexuell angesehen, oder man wird aufgrund seines gleichgeschlechtlichen Partners zumindest als homosexuell wahrgenommen. Ich muss die Leute immer wieder daran erinnern, dass ich bisexuell bin, aber manchmal habe ich nicht einmal die Gelegenheit dazu. Nicht jeder, der mich und meinen Mann beim Spazierengehen sieht, kommt mit mir ins Gespräch, und dass ich bisexuell bin, ist natürlich auch nicht das erste, was zur Sprache kommt. Und Sie fragen sich vielleicht: Warum ist das so wichtig für Sie? Meine Antwort ist, weil es ein Teil dessen ist, was ich bin. Wenn die Leute mich sehen und mich als heterosexuell einstufen, nehmen sie mir einen Teil dessen, was mich ausmacht. Ich habe in letzter Zeit viel darüber nachgedacht und schließlich beschlossen, mir ein Tattoo stechen zu lassen, das mir die Möglichkeit gibt, den Leuten, auch denen, mit denen ich vielleicht nicht direkt spreche, zumindest ein bisschen zu zeigen, dass ich nicht zur heterosexuellen Masse gehöre.

Und ich denke, das kann nicht nur für mich wichtig sein, sondern auch für queere Menschen im Allgemeinen. Ich will nicht so klingen, als ob ein Bi-Tattoo mich zu einem großen Aktivisten machen würde, aber ich glaube, dass es seinen Teil dazu beiträgt, weil es andere Menschen darauf aufmerksam macht. Dafür, dass nicht jeder, der hetero aussieht, auch hetero sein muss. Oder dass es mehr queere Menschen gibt, als die meisten Heteros vielleicht glauben. Ich möchte das Tattoo in erster Linie für mich selbst machen lassen, aber ich mag die Wirkung, die es auf meine Umgebung im Allgemeinen haben kann. Und wer weiß, vielleicht inspiriere ich ja ein paar Leute oder es sorgt für Gesprächsstoff 😉 .

Um also eine der Fragen zu beantworten, die ich zu Beginn gestellt habe: Ist ein Coming-out immer noch notwendig? Für mich ist es das, denn ja, in den letzten Jahrzehnten hat sich viel Gutes in der LGBTQ+ Gemeinschaft getan, aber es ist noch ein weiter Weg, wenn das Ziel ist, irgendwann gleichberechtigt zu sein, bekannt zu sein und gesehen zu werden. Natürlich ist das nur meine Meinung zu diesem Thema, und ich würde nie jemanden dazu zwingen, sich zu outen oder so offen mit seiner Sexualität umzugehen wie ich, aber für mich ist es ermutigend. Genauso ermächtigend wie die Wahl des Wortes “bisexuell”, mit dem ich mich bezeichnen möchte, anstelle von “pansexuell” zum Beispiel. Ich habe darüber nachgedacht, meine Gründe für diese Entscheidung in diesen Beitrag aufzunehmen, aber ich denke, das ist ein Thema, das lang genug ist, um es in einem eigenen Beitrag zu behandeln. Also haltet nach diesem Ausschau, wenn ihr daran interessiert seid 😉 .

Liebe Grüße
The Mad Hattress

Januar 18

Meine Slowly Geschichte

Der folgende Text wurde von mir geschrieben und zusammen mit anderen Geschichten veröffentlicht 😉 Er handelt von meinen Erfahrungen in den fast 3 Jahren, in denen ich Mitglied bei Slowly war, und ich denke, er ist eine gute Möglichkeit, mich euch allen vorzustellen. Für diejenigen, die es nicht wissen: Slowly ist eine wirklich tolle App, mit der man Briefe schreiben und Brieffreunde aus der ganzen Welt digital finden kann. Und jetzt viel Spaß!

Man könnte sagen, Slowly hat mich in ein Kaninchenloch geführt, das in einer emotionalen Achterbahn mündete xD

Ich benutze die App jetzt seit fast zwei Jahren und habe dabei schon so viele verschiedene Menschen getroffen und viele verschiedene Kulturen kennengelernt! Ich hätte ohne die App wohl nie den Mut gehabt, einfach jemanden auf der Straße anzusprechen, eine Freundschaft zu schließen und über so viele Dinge zu reden.

Man könnte sagen, dass ich eine Art Einsiedler bin, ich lebe nicht in einer Höhle, aber ich verlasse mein Zuhause nicht so oft. Ich fühle mich hier sicher, als hätte ich alles unter Kontrolle und als könnte ich alles tun. Diese Perspektive ändert sich sehr schnell, wenn ich meine Wohnung verlassen muss. Ich gehe also nicht so oft aus, was es sehr schwer macht, neue Freunde zu finden. Aber Slowly gab mir die Möglichkeit, aus meinem Schneckenhaus herauszukommen, ohne meinen sicheren Raum zu verlassen, was für mich eine großartige Gelegenheit ist.

Und ich habe die Chance genutzt, mit Menschen aus der ganzen Welt zu sprechen! Es war eine großartige Erfahrung für mich, Gedanken auszutauschen, über das tägliche Leben der Menschen zu sprechen und einfach so viele Briefe von so vielen Freunden zu bekommen : ) Ich habe sogar Verbindungen außerhalb von Slowly geknüpft! Zum Beispiel habe ich eine “echte” Brieffreundschaft mit einem Mädchen aus Italien begonnen, wir haben uns gegenseitig Briefe und Postkarten geschickt. Das war sehr schön^^
Aber ich habe auch einige Tiefs erlebt, während ich auf dieser App war. Manche Leute scheinen einfach nicht so engagiert zu sein wie ich, oder vielleicht nehme ich es manchmal einfach zu persönlich… Aber erinnert ihr euch an das Mädchen aus Italien? Sie wollte vor fast einem Jahr in den Urlaub fahren und hat seitdem nicht mehr mit mir gesprochen :/ Es gibt mehrere Leute, mit denen ich Briefe ausgetauscht habe, die einfach ohne jede Erklärung verschwunden sind. Sie haben einfach ihren Account gelöscht oder sind sogar noch auf Slowly geblieben, haben mir aber irgendwie gar nicht mehr geantwortet. Ich habe also in dieser App auch eine Menge Ghosting erlebt…

Warum bin ich dann noch hier? Nun, weil ich denke, dass manchmal die guten Dinge die schlechten überwiegen können. Und auch wenn manche Freundschaften hier nicht lange halten, freue ich mich immer, neue Leute kennenzulernen 🙂 Ich bin dankbar für jeden Brief, den ich bekomme, und selbst wenn ich mich wegen einer verlorenen Freundschaft niedergeschlagen fühle, kommt immer kurz darauf eine neue. Deshalb möchte ich mich bei euch bedanken, dass ihr diese App entwickelt habt und mich durch digitale Briefe mit dem Rest der Welt verbindet^^ Es bedeutet mir wirklich sehr viel und ich schätze, ich bin nicht die Einzige, die so denkt ; )

Liebe Grüße
The Mad Hattress

Januar 18

Bisexualität und Pansexualität – Warum gibt es zwischen ihnen einen Krieg?

Wenn du zur Community gehörst oder einfach nur gut informiert bist (gut für dich^^), hast du vielleicht schon von den beiden Wörtern “bisexuell” und “pansexuell” gehört und vielleicht auch von dem “Krieg”, der zwischen ihnen herrscht. Wenn du keine Ahnung hast, wovon ich spreche, oder wenn du das Thema kennst, aber nicht ganz verstehst, dann ist dieser Beitrag vielleicht etwas für dich. Ich versuche, die Probleme, mit denen die Gemeinschaft konfrontiert ist, aus der Sicht einer bisexuellen Frau zu beschreiben. Ich will keineswegs behaupten, dass ich alles weiß und dass das, was ich sage, Gesetz ist, sondern nur, wie ich die Situation und meine Meinung zu diesem Thema verstehe.

Lassen Sie uns zunächst darüber sprechen, warum Bezeichnungen für so viele Menschen so wichtig sind, indem wir die Abkürzung für die Gemeinschaft als Ganzes verwenden. Am bekanntesten ist die Abkürzung LGBTQ (ich glaube nicht, dass ich die ersten Buchstaben erklären muss und wofür sie stehen), wobei das Q entweder für “queer” als allgemeinen Begriff oder für “fragend”(Englisch questioning) steht, d. h. man weiß, dass man nicht heterosexuell ist, hat aber noch nicht den richtigen Begriff für sich gefunden. Es gibt aber auch die Akronyme LGBTQ+, LGBTQQAI und noch längere Versionen. Im Grunde sind es nur Buchstaben, die für bestimmte Sexualitäten, Beziehungsformen oder Identitäten stehen, und die Liste wird jedes Jahr länger und länger, weil immer wieder neue Begriffe auftauchen. Ich habe mich für den Begriff LGBTQ+ entschieden, weil er die Gründungsmitglieder der Bewegung für die Rechte der Gemeinschaften einschließt, für queer, um alle einzubeziehen, die sich nicht auf ein bestimmtes Etikett festlegen wollen, und für das “+”, um anzuerkennen, dass es noch viele weitere Begriffe gibt, die zu der Gemeinschaft gehören, aber ich möchte nicht jedes Mal 20 oder mehr Buchstaben aufzählen, wenn ich darüber rede. Für mich ist es also eine gute Möglichkeit, alle zu repräsentieren, aber für jemanden, der, sagen wir, asexuell ist, ist es vielleicht nicht so gut, da seine Buchstaben nicht dazugehören. Sie könnten also LGBTQA+ oder etwas ganz anderes verwenden. Es ist schwer zu sagen, was richtig ist, weil das von Person zu Person unterschiedlich sein kann, und das Gleiche gilt für die Begriffe Bi- und Pansexualität, oder nicht?

Ich werde ganz kurz auf die Geschichte des Wortes bisexuell eingehen, nicht nur, weil ich mich als solche identifiziere, sondern auch, weil es einfach schon länger existiert. Und wenn ich das sage, meine ich, dass das Wort erstmals im Jahr 1892 erwähnt wurde, als es noch nicht viele der anderen Wörter gab, die wir heute verwenden, wie zum Beispiel transsexuell oder nicht-binär. Aber soweit ich weiß, wurde es nicht verwendet, um zu sagen, dass man an “beiden” Geschlechtern interessiert ist. Ja, damals sprach man vielleicht nur von zwei, da die meisten Menschen nur zwei Geschlechter kannten, aber “zwei” war nie in der Definition enthalten, um es mal so zu sagen. Es war nur ein Begriff, um zu sagen, dass man weder nur am eigenen noch am anderen Geschlecht interessiert war, sondern an beiden gleichzeitig. Und die meisten bisexuellen Menschen, die ich kenne, verwenden diese Definition auch heute noch, mich eingeschlossen.

Der Begriff “pansexuell” scheint erst mit dem Aufkommen des Internets aufgetaucht zu sein, aber er wurde auch schon in der Vergangenheit verwendet. Er wurde zum ersten Mal Anfang des 20. Jahrhunderts erwähnt, aber in einer völlig anderen Art und Weise, als wir ihn heute verwenden. Ich denke, dass der Begriff erst mit der Entstehung der Pansexual Pride Flagge im Jahr 2010 richtig bekannt wurde. Die Farben Rosa, Gelb und Blau sollen für die verschiedenen Geschlechtsidentitäten stehen, für die wir damals Bezeichnungen hatten, und dafür, dass sie sich zu allen hingezogen fühlen. So wie ich es verstehe, wollten sie sich von dem bereits existierenden Wort bisexuell unterscheiden, um vom “binären Denken” wegzukommen und anzuerkennen, dass es auch andere Identitäten gibt. Das Problem dabei ist, dass der Begriff “bisexuell” dies auch schon tat.

So wie ich und viele andere bisexuelle Menschen die Bisexual Pride Flagge sehen, steht das Blau für männliche Personen (trans oder cisgender), das Rosa für weibliche Personen (wiederum trans oder cisgender), und das Lila in der Mitte ist eine Mischung dazwischen, also für mich auch alles dazwischen und auch Menschen, die sich überhaupt nicht mit diesen Geschlechtern identifizieren wollen. Manche Leute sagen auch, dass das Blau für die Anziehung zum eigenen Geschlecht steht, während das Rosa für die Anziehung zu anderen Geschlechtern steht und das Lila bedeutet, dass es nicht immer 50/50 ist, sondern immer noch eine Mischung zwischen diesen beiden Anziehungen ist. Für mich führen beide Interpretationen zur gleichen Schlussfolgerung: Auch wenn das Wort bisexuell in der Vergangenheit eine binäre Bedeutung gehabt haben mag, hat es sich wie viele andere Wörter in unserer Sprache darüber hinaus entwickelt.

Lassen Sie uns einen kleinen Exkurs machen und über die Debatte zwischen Frauen und Männern sprechen. Ich versuche, es kurz zu machen. Es gab eine feministische Gruppe, der es nicht gefiel, dass in dem Wort “Frauen”(Englisch Women) das Wort “Männer”(Englisch Men) vorkam, also beschlossen sie, dass sie es irgendwie ändern mussten. Also dachten sie daran, das “e” durch ein “x”(Women–>Womxn) zu ersetzen, was immer noch dieselbe Aussprache hat, aber keine “Männer”(Men) mehr enthält, buchstäblich. Denn diese Feministinnen waren sehr radikal und sagten, dass nur “echte” Frauen (d. h. gleichgeschlechtliche Frauen) den Begriff verwenden dürfen.
Das war natürlich sehr exklusiv und beleidigend, so dass eine andere, weniger radikale feministische Gruppe auf die Idee kam, den Buchstaben noch einmal zu ersetzen und das Wort “Womyn” zu kreieren, immer noch mit der gleichen Aussprache, aber dieses Mal erlaubten sie ALLEN Frauen, es zu benutzen, Transgender und Cisgender gleichermaßen. Ich verstehe, warum das gemacht werden musste, denn das erste Wort war offensichtlich mit nicht so guten Absichten entstanden, so dass sie es ersetzen mussten, um es wieder inklusiv zu machen.
Das erinnert mich sehr daran, wie die Debatte zwischen pansexuellen und bisexuellen Menschen abläuft. Es fühlt sich manchmal so an, als ob sie denken, dass wir die “Womxn”-Leute sind und sie kommen müssen, um die “Womyn”-Leute zu sein, aber das ist einfach nicht der Fall.

Und das führt eigentlich zu dem größten Problem, das ich mit einem Teil der pansexuellen Gemeinschaft habe, nämlich dass sie versuchen, den Begriff Bisexualität vollständig durch den Begriff Pansexualität zu ersetzen, um “moderner” zu sein. Und das fühlt sich für mich auf so vielen Ebenen falsch an. Es fühlt sich so an, als ob sie versuchen, uns unsere Sexualität zu erklären, sie schlecht aussehen zu lassen und dann versuchen, uns dazu zu bringen, den von ihnen verwendeten Begriff zu verwenden, auch wenn er sich für viele Menschen nicht richtig anfühlt. Sie versuchen auch, die Geschichte und die Arbeit der Aktivisten auszulöschen, vielleicht nicht absichtlich, aber das ist es, was bei der Ersetzung des Wortes auch herauskommen würde. Natürlich tun das nicht alle Pansexuellen! Und ich schätze, ich verstehe es, bis zu einem gewissen Grad. Denn wenn wir es so betrachten, wie ich es erklärt habe, sind es zwei Wörter für dieselbe Sache, und ich denke, daher kommt dieser Gedanke des “Krieges”: Die beiden Begriffe und vielleicht sogar die beiden Gemeinschaften kämpfen um ihre Existenz.

Leider kann ich keine Lösung für dieses Problem anbieten, außer zu versuchen, die Tatsache zu ignorieren, dass beide Begriffe im Grunde dasselbe beschreiben, und zu versuchen, irgendwie nicht darüber zu sprechen? Aber ich glaube nicht, dass wir das lange durchhalten können. Ich will nicht sagen, dass der eine Begriff besser ist als der andere, und ich verstehe vollkommen, dass wir inklusiv sein wollen, das ist immer eine tolle Sache. Ich glaube nur nicht, dass es notwendig gewesen wäre, ein neues Wort zu erfinden.
Ich stelle mir immer vor, dass jemand den Begriff “Bisexualität” einfach falsch interpretiert hat und dann seinen Freunden davon erzählt hat, die sich darüber geärgert haben, wie ausgrenzend das klang, und dann einen eigenen “besseren” Begriff erfunden haben. Ich dachte also, wenn wir die richtige Erklärung liefern können, würde der Bedarf an einem anderen Wort einfach verschwinden. Aber ich denke, dass es an diesem Punkt über dieses mögliche Missverständnis, das uns zu diesem “Krieg” innerhalb der Gemeinschaft geführt hat, hinausgegangen ist.
Ich hoffe, dass wir eines Tages zu einer Art von Verständnis kommen können, wie auch immer das dann aussehen mag. Denn als Gemeinschaft sollten wir nicht nur gemeinsam kämpfen, statt uns gegenseitig zu bekämpfen, sondern wir haben auch noch Probleme in der Gesellschaft zu bewältigen. Und ich denke, davon sollten wir uns nicht ablenken lassen, indem wir analysieren, was aneinander und an den Konzepten über unsere Identitäten “problematisch” zu sein scheint.

Liebe Grüße
The Mad Hattress

Januar 18

Mythen rund um Gebärdensprachen

Ich habe mir überlegt, was ich auf meinem Blog schreiben könnte, über meine Erfahrungen mit Slowly vielleicht oder über das Schreiben im Allgemeinen… aber dann fiel mir etwas anderes ein: Gebärdensprachen. Ich studiere seit etwa 2 Jahren Gebärdensprachen an der Universität und habe viel gelernt. In erster Linie habe ich gelernt, dass es viele Mythen rund um die Gebärdensprache und die Gehörlosenkultur gibt, weil in den Schulen gar nicht darüber gesprochen wird o_O Also wollte ich einen kurzen Einblick geben in dass, was ich in meinen ersten Semestern gelernt habe.

  1. Gebärdensprache ist nicht international

Es gibt nicht die eine Gebärdensprache, die alle Gehörlosen lernen, sondern es gibt genauso viele Gebärdensprachen wie gesprochene Sprachen bzw Lautsprachen. Da ich in Deutschland lebe, lerne ich die Deutsche Gebärdensprache (kurz DGS), in Amerika gibt es die Amerikanische Gebärdensprache (American Sign Language: ASL) und in Großbritannien die Britische Gebärdensprache (British Sign Language: BSL), um nur einige zu nennen. Es gibt auch Dialekte, wie bei Lautsprachen, aber das ist ein anderes Thema 😉 .

  1. Nicht alle Gehörlosen können Lippenlesen

Natürlich haben Gehörlose in ihrem Leben mit vielen Problemen zu kämpfen, zum Beispiel mit hörenden Menschen, die nicht gebärden können. Wenn sie dann nicht mal schriftlich mit dem Gegenüber kommunizieren können, versuchen sie sich anzupassen, und das tun sie auch durch Lippenlesen. Aber das kann ihnen nicht helfen, immer alles zu verstehen. Tatsächlich kann man nur etwa 20 % eines Gesprächs verstehen, wenn man nur auf die Lippen schaut. Das liegt daran, dass die meisten unserer Vokale gleich aussehen, weil der Klang oft in unserem Mund mit den Zähnen, der Zunge und anderen Organen erzeugt wird. Deshalb reicht es eben nicht aus, wenn eine gehörlose Person ein Gespräch nur über das Lippenlesen erlebt. Dabei ist aber auch jeder anders, einige können dadurch mehr verstehen, andere weniger. Es gibt sogar einen gehörlosen Fußballfan, die die Schimpfwörter der deutschen Fußballtrainer im Fernsehen verstehen kann, obwohl die eben immer nur zusehen und nicht zuhören sind und darüber twittert xD Aber man muss bedenken, dass nicht jeder ein solches Talent hat. Also wenn du nicht gebärden kannst, versuche, deine Worte aufzuschreiben, wenn du mit einer gehörlosen Person kommunizierst.

  1. Gehörlose Menschen KÖNNEN Auto fahren

Es ist sehr seltsam, darüber zu sprechen, weil mir dieser Gedanke nie in den Sinn gekommen ist, aber ich erinnere mich, dass ich im ersten Semester oft danach gefragt wurde. Die Leute wollten wissen, wie Gehörlose Auto fahren oder ob sie es überhaupt dürfen! Vielleicht kommt das daher, dass man als Autofahrer weiß, wie wichtig Geräusche sein können. Ich selbst habe keinen Führerschein, aber ich sehe, wie mein Mann jedes Mal das Radio leiser stellt, wenn er Warnlichter sieht, damit er sich besser konzentrieren kann. Gehörlose Menschen haben jedoch kein Problem mit dem Autofahren und können den Führerschein machen wie alle anderen auch. Das einzige Problem, von dem uns einer unserer Professoren erzählt hat, ist das Hören von Sirenen. Aber Gott sei Dank gibt es Warnlichter, so dass es meistens keine große Sache ist 😉 .

  1. Die Gebärdensprachen benutzt nicht nur die Hände zur Kommunikation

Das erste, woran man denkt, wenn man Gebärdensprache hört, sind vielleicht die Dolmetscher aus dem Fernsehen. Man denkt daran, dass man sie in den kleinen Kästen sieht, wenn die Reden live ausgestrahlt werden, aber das, woran man sich später erinnert, ist nur die Bewegung der Hände, richtig? Aber bei den Gebärdensprachen geht es nicht nur darum. Um sich mitzuteilen, verwenden Gehörlose eine Menge Gesichtsausdrücke, Erzähltechniken und in einigen Gebärdensprachen (wie der deutschen DGS) ist auch das sogenannte Mundbild, das die Lippen formen, wichtig. Diese Kombination ist einer der Gründe, warum Gebärdensprachen so komplex sind, und mein Mann wollte, dass ich das auch erwähne 😉 .

Ich denke, das ist genug für heute^^
Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren stellen!
Liebe Grüße
The Mad Hattress

Januar 18

Artful Box Watercolour 2021

Photo of the cover of the artful watercolor box with a big leaf drawing done with watercolor with the artful logo.

Ich bin zurück mit einer weiteren Mystery/Abo-Box-Review, diesmal geht es um die Artful-Box, die von denselben Leuten gemacht wird, die auch die Papergang-Boxen herausbringen, also musste ich sie natürlich unbedingt auch mal testen 😉 Das Konzept beider Boxen ist ziemlich ähnlich, nur dass man in der Artful-Box statt Schreibwaren Kunstzubehör für ein bestimmtes Projekt bekommt und man bekommt sie nicht jeden Monat, sondern eine Box pro Quartal des Jahres. Im ersten Quartal 2021 hatte ich das Geld dafür nicht, also habe ich die Box jetzt nachbestellt und im Mai zugeschickt bekommen.
Leider war es wie bei meinen Papergang-Boxen, es gab ein Versand-/Lieferproblem, das dazu führte, dass die Box, die im Mai versandt wurde, verloren ging. Ich habe natürlich eine Ersatzbox zugeschickt bekommen, aber in dem ganzen Chaos habe ich irgendwie übersehen, dass ich nicht nur eine Box gekauft, sondern ein Abonnement abgeschlossen habe, so dass ich auch schon die nächste Box zugeschickt bekommen habe. Aber um ehrlich zu sein, bin ich nicht böse darüber, denn es klingt auch sehr interessant.
Es gibt so viele Tätigkeit, die man als Kunst oder künstlerisches Schaffen bezeichnen kann, also gibt es auch viele Möglichkeiten, was in einer Artful Box enthalten sein könnte. Die Macher hielten es für die beste Idee, mit jeder Box eine bestimmte Art von Kunst hervorzuheben, sich ausschließlich darauf zu konzentrieren und die besten Materialien für ein Projekt bereitzustellen. Das Thema der Mai-Box war Hand Lettering, was ich vor einigen Jahren schon einmal gemacht habe, also war es eine tolle Box für mich, um ein altes Hobby wieder aufzunehmen! Die zweite Box, die ich bekommen habe, hat Aquarelle beziehunsgweise Wassermalfarben zum Thema und da die Aquarellbox zuerst angekommen ist, werde ich sie auch zuerst besprechen 😉

Insides of the box: a small glas container with white liquid, a blue box, a big aquarallpaper pad with an orange cover, blank greetingscards and a light blue metalcase for the watercolors.

Die Box enthielt einen Satz von 24 Aquarell-Halbschalfarben, eine Flasche mit 29,5ml Maskierflüssigkeit, spezielles Aquarellpapier, 4 Blanko-Grußkarten, 5 verschiedene Pinsel, einen Stift, sowie eine Pipette und ein 100-seitiges Magazin mit Tipps und Tricks passend zum Thema. Das Buch war eigentlich das, was mich am meisten interessiert hat, denn das letzte Mal, dass ich mit Wasserfarben gemalt habe, war in der Schule und ich habe es absolut gehasst. Ich hoffte wirklich, neue Motivation zu bekommen und neue Techniken zu lernen, die mir helfen würden, diese Art von Kunst auf eine andere Art und Weise zu nutzen. Die Illustrationen im Buch und im Innenteil sind sehr schön, sie zeigen sogar, wie man eines meiner Lieblingstiere, einen roten Panda, malt! Das Buch beginnt mit einigen Seiten allgemeiner Informationen über Aquarelle, wobei davon ausgegangen wird, dass man noch nichts darüber weiß, was für mich sehr hilfreich war! Aber diese Informationen nehmen nur etwa 10 Seiten des Buches ein, so dass man, wenn man bereits weiß, wie man damit arbeitet, sofort loslegen kann und immer noch genug Input und Ideen für seine neuen Projekte hat 😉 Also nur nach dem Buch zu urteilen, würde ich sagen, dass die Box sowohl anfängerfreundlich ist, als auch nützlich und interessant für Leute, die nach Anregungen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Interviews mit Künstlern, die mit diesem speziellen Handwerk arbeiten, suchen.

Photo shows the metalcase from the inside, it's white, has 3 sides with diffrenty patterns and you can take the colors out one by one.

Wie ich bereits erwähnt habe, kam mir die Arbeit mit Aquarellfarben immer wie eine lästige Pflicht vor, da es in fast allen meinen Kunstkursen die bevorzugte Technik war und ich sie trotzdem nie ganz gut beherrschen konnte. Ich glaube auch nicht, dass wir wirklich gelernt haben, wie man richtig mit ihnen arbeitet. Ich habe zum Beispiel noch nie etwas von einer Maskierungsflüssigkeit gehört, obwohl es sich nach einer coolen Möglichkeit anhört, bestimmte Muster zu erzeugen, und sicherlich früher auch schon hilfreich gewesen wäre!
Während ich diesen Teil der Rezension schreibe, habe ich das Bastelmaterial noch nicht benutzt, aber ich wollte euch wissen lassen, was ich vorhabe, und später kann ich euch sagen, ob es geklappt hat oder nicht 😉 Ich habe eigentlich ein bisschen Angst davor, die sehr professionell aussehenden Tierzeichnungen im Magazin auszuprobieren, und wollte zuerst etwas Abstrakteres versuchen. Da ich auch gerne Grußkarten für meine Freunde und Familie gestalte und in nächster Zeit einige Geburtstage anstanden, wollte ich ein bisschen mit den Blankokarten herumspielen und mit den Aquarellfarben einen interessanten Hintergrund gestalten. Leider scheint es kein richtiges Kapitel darüber zu geben, wie man das macht, sondern nur über einige Ideen zum Vermischen von Wassermalfarben im Allgemeinen. Also werde ich wohl nach anderen Anleitungen im Internet suchen müssen. Vielleicht ein kleiner negativer Punkt: Ich hätte gerne nicht nur realistische Zeichnungen gesehen, sondern auch einige Anleitungen zur Erstellung abstrakter Kunst.

Close up of the artsupplies in from the blue bos: brushes, a pencil and a cartrage.

Als ich anfing, das Gerät aus der Box zu benutzen, entschied ich mich am Ende dafür, Videos auf YouTube anzuschauen, anstatt das Magazin selbst zu benutzen. Ich lerne einfach besser mit visuellem Input und die Anleitungen in dem Magazin waren für mich etwas zu fortgeschritten. Ich habe mir ein Video von Shayda Campbell angesehen und versucht, eine von ihr gestaltete Blumengrußkarte nachzubilden, indem ich verschiedene Farben ausprobierte und versuchte, sie miteinander zu mischen.
Eines der Dinge, die mir sofort aufgefallen sind, ist, dass die Farben viel stärker sind als alle Wassermalfarben, die ich bisher verwendet habe! Als ich in der Schule Aquarellfarben benutzt habe, haben wir sie in der Schale mit dem Pigment selbst gemischt und auf das Papier gebracht, und den Vorgang immer wieder wiederholt, wenn der Pinsel trocken war. Bei diesen Aquarellfarben nehme ich etwas davon auf meinen Pinsel, benutze die Pipette, um etwas Wasser auf die Mischpalette zu bekommen, und mische die kleine “Pfütze” mit dem bisschen Farbe an meinem Pinsel. Dann verwende ich diese Pfütze für meine Illustrationen und verwende die Farbe nur wieder, wenn ich eine neue Pfütze mische. Das hört sich vielleicht ein bisschen blöd an, wenn man schon mal mit guten Wasserfarben gearbeitet hat, würde man sie natürlich so verwenden, oder? Aber ich habe das noch nie gemacht, also war das alles neu für mich xD Was mir dabei aufgefallen ist, ist, dass die Halbschalfarben, die man bekommt und die auf den ersten Blick sehr klein erscheinen, aber länger halten als erwartet^^
Die Pinsel wirken Qualitativ sehr hochwertig, aber wenn man mit Aquarellfarben arbeitet, hat die Flüssigkeit ihren eigenen Willen. Auch wenn sie nicht verschüttet werden, sondern über das Papier gleiten, findet das Wasser oft seinen eigenen Weg xD Wenn man geübter im Umgang mit den Pinseln ist, werden solche Dinge wohl nicht so oft passieren, aber für einen Anfänger wie mich waren einige KLeckse wohl nicht zu vermeiden. Das Papier war auch wirklich toll zum Arbeiten! Ich habe viel Wasser darauf verwendet, weil ich verschiedene Techniken ausprobieren wollte, und es ist nie komplett durchnässt oder gerissen, es hat sich nur ein bisschen verzogen, nichts, was ein paar schwere Bücher nicht beheben könnten. Die Maskierflüssigkeit konnte ich nicht ausprobieren, da sie mir noch zu fortgeschritten war, aber ich bin trotzdem froh, dass ich sie dabei habe, um sie zu benutzen, wenn ich besser geworden bin 😉

Picture shows a greetingcard done by me, with diffrent colored flowers, vines and a text saying "Alles Gute"(german for Good wishes).
It’s was a birthday card, “Alles Gute” means “Good Wishes” in German^^

Ich würde sagen, ich war von der Box positiv überrascht! Der Inhalt war sehr hochwertig, Obwohl Pinsel und Farben keine Markenprodukte, sondern speziell für die Box hergestellt worden waren. Worüber sich einige Leute scheinbar sehr aufgeregt haben, es wurde soger im Magazin zur Box angesprochen! So wie ich es verstanden habe, gibt es bestimmte Marken, die mit “guter Kunst” assoziiert werden, und wenn man eine andere Marke verwendet, könnte die Kunst nach Meinung einiger Leute nicht so gut werden. Ich kann nicht wirklich für diese Theorie sprechen, da ich nicht viele verschiedene Kunstmarken verwendet habe, wenn es um Aquarellmalerei geht, aber ich würde sagen, dass es immer gut ist, neue Dinge auszuprobieren 😉 Und was ich sagen kann, ist, dass der Inhalt: Pinsel, Farben und Papier um Lichtjahre besser waren als alles, womit ich bisher gearbeitet habe und ich kann es sehr empfehlen^^ Billig war hier nichts. Das Magazin selbst ist ziemlich interessant, besonders die Interviews, aber die Anleitungen sind ein bisschen zu fortschrittlich für einen Anfänger wie mich. Natürlich könnte man sagen, dass diese Box einfach nicht für Anfänger gemacht ist, aber ich denke, sie ist für jeden geeignet. Immerhin bringen sie jedes Quartal eine neue Box heraus, und es geht darum, neue Techniken und Stile kennenzulernen. Also finde ich, sollten in Zukunft auch mehr Projekte für Anfänger in den Magaizinen sein, man kann sich ja nicht mit allen Kunstrichtungen auskennen 😛 Ich freue mich also auf meine nächste Box!

Liebe Grüße
The Mad Hattress

Januar 18

Papergang Box August 2021

Nach vielen, vielen Mühen, über die ich sogar einen eigenen Beitrag schreiben könnte, ist meine August Papergangbox ENDLICH angekommen! Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu sagen, außer dass mir das bunte Blockdesign auf der Vorderseite sehr gut gefällt, aber schauen wir doch mal rein!

In der Box dieses Monats befinden sich ein Notizbuch im A4-Format mit linierten Seiten, ein orangefarbenes Federmäppchen mit einem klobigen Metallreißverschluss, eine Packung A5-Aufkleber in 2 verschiedenen Designs, ein Kugelschreiber mit schwarzer Tinte und 3 Radiergummis mit abgerundeten Kanten, sowie Marmoreffekten und aufgedruckten Zitaten.

Ich muss sagen, dass ich SEHR froh bin, dass ich endlich ein Mäppchen für all die Stifte bekommen habe, die ich in meinen vorherigen Boxen bekommen habe. Um ehrlich zu sein, wenn man es als Jahresabonnement betrachtet, hätte ich mir das Mäppchen schon früher gewünscht, um alles, was ich von Anfang an bekommen werde, aufbewahren zu können. Aber abgesehen davon habe ich keine Beschwerden darüber, das Mäppchen fühlt sich sehr gut an, sieht toll aus und ist geräumig^^

Reden wir über die anderen Artikel in dieser Box 😉 Ich mag das Marmordesign der Radiergummis sehr gerne und ich weiß, dass Zitate irgendwie OhDeers Markenzeichen sind, da sie auf Büchern, Bleistiften und Radiergummis zu finden sind, aber ich finde, das Marmordesign wäre auch alleine cool gewesen. Ich mag das Design des Kugelschreibers auch, auch wenn er sich etwas billiger anfühlt als andere Produkte von ihnen und ich hätte auch gerne ein Marmordesign darauf gehabt^^

Was mich wirklich verwirrt, ist das Notizbuch, denn als ich den Aufkleberbogen sah, dachte ich an Bullet Journaling, was eine tolle Idee für ein Boxenthema war (oder nicht?)! Auch wenn ich gerne mehr Stifte gehabt hätte, um Text zu markieren oder verschiedene Farben für Überschriften und so zu verwenden. Aber was ich wirklich bräuchte, ist ein BLANKES Notizbuch, um völlig frei in den Designs zu sein, die ich machen will, um meine Sticker überall hin zu kleben, wo ich will. Mit dem linierten Notizbuch, das wir bekommen haben, fühle ich mich etwas eingeschränkt, weil ich nicht den ganzen Platz so nutzen kann, wie ich will, ohne dass die Linien mich leiten. Und beim Bullet Journaling geht es für mich darum, mich nicht leiten zu lassen und mein eigenes Ding zu machen.

Das Thema, wenn es denn eines gab, schien mir also ein wenig verloren. Wenn es um Bullet Journaling ging, haben wir nicht genug Stifte und das falsche Notizbuch. Wenn es um Notizen im Allgemeinen ging, finde ich, dass die Aufkleber zu detailliert sind. Und warum haben wir coole Radiergummis, aber keinen passenden Bleistift dazu? Vielleicht suche ich schon wieder etwas, das es gar nicht geben soll, was für mich eine verpasste Gelegenheit wäre. Aber alles in allem habe ich mich trotzdem sehr über die Box gefreut, vor allem weil ich endlich mein Federmäppchen bekommen habe 😉 .

Und erinnert ihr euch an die “Extras”, die mir für die Verspätung meiner Pakete versprochen wurden, insbesondere für dieses? Nun, ich glaube, ich habe sie erhalten, aber sie sind nicht das, was ich erwartet hatte. Ich denke, ich sollte mich nicht über kostenlose Sachen beschweren, und einiges davon gefällt mir auch, ich hatte nur etwas anderes im Sinn. Ich habe 4 verschiedene Karten für verschiedene Anlässe bekommen, am besten gefällt mir der Fuchs, aber leider kann ich die Karte nicht an mich selbst verschenken, oder? xD Ich habe auch einen sehr zufälligen Stift mit einem zufälligen Zitat bekommen, aber er hat eine sehr kleine Spitze, was sehr interessant ist!
Aber ich muss sagen, dass ich die Karten, die wir in der Papergangbox bekommen, im Allgemeinen am wenigsten von allem mag, weil man mit ihnen nichts machen kann, man kann nichts kreieren, weil es schon kreiert wurde. Also 3 verschiedene Karten als Extra zu bekommen, um den Stress, den ich in letzter Zeit hatte, auszugleichen, hat mir nicht so gut gefallen. Trotzdem nehme ich es hin und werde jemanden finden, dem ich die Karten schicken kann. Und da ich derzeit ohnehin mit ihnen in Kontakt stehe, um über Entschädigungen für verschiedene Probleme zu sprechen, hoffe ich, dass ich am Ende zufrieden sein werde. Denn ihr Kundenservice hat mich bisher noch nie im Stich gelassen 😉 .


Liebe Grüße
The Mad Hattress

Januar 18

Lasst uns über Tattoos sprechen

In Deutschland gibt es derzeit eine Debatte darüber, ob Tattoos als Kunst gelten und die Tätowierer somit Künstler sind. Das hört sich vielleicht etwas seltsam an, aber es ist eigentlich eine rechtliche Frage, denn wenn man in Deutschland als Künstler anerkannt ist, bekommt man bestimmte Versicherungsleistungen. Es geht also nicht nur um die Kunst selbst, sondern auch um die Menschen dahinter. Da ich selbst keine Tattoos entwerfe, ich es aber liebe, sie zu haben, und ich mir diesen Sommer noch einige stechen lassen werde, möchte ich hier in meinem Blog darüber sprechen. Und ich möchte damit beginnen, euch von einem Teil meiner ganz eigenen Tattoo-Reise zu erzählen.

Ich habe mein erstes Tattoo mit 16 Jahren zusammen mit meiner Mutter bekommen. In Deutschland darf man sich eigentlich erst mit 18 Jahren tätowieren lassen, aber wenn man das Einverständnis seiner Eltern hat und einen Tätowierer findet, der bereit ist, einen zu tätowieren, kann man es legal schon früher tun(mit frühestens 16 Jahren xD). Für mein erstes Tattoo habe ich mir etwas Kleines ausgesucht, weil ich große Angst vor den Schmerzen hatte und irgendwie ausprobieren wollte, wie es ist, sich tätowieren zu lassen. Das war eine gute Idee, aber leider habe ich nicht die beste Erfahrung gemacht, weil mein Tätowierer damals nicht sehr verständnisvoll war… er meinte: “Wenn du vor den Schmerzen Angst hast, solltest du dir kein Tattoo stechen lassen.” Er war wirklich nicht das beste Beispiel dafür, wie ein Tätowierer sein sollte, aber darauf kommen wir noch zurück 😉 Mein erstes Tattoo dauerte etwa 10min, aber es fühlte sich viel länger an, aber ich fühlte mich danach so gut! Ich war so stolz auf mich, es probiert zu haben und so stolz endlich mein eigenes Ding durchgezogen zu haben 🙂

Warum sollte man sich ein Tattoo mit 16 Jahren stechen lassen, fragt ihr euch vielleicht? Ich mochte schon immer sehr, wie sie auf andere Menschen aussahen, aber es war auch eine psychologische Sache für mich. Ich wurde in der Schule oft gemobbt, und ich konnte nichts dagegen tun. Kurz gesagt, ich hatte das Gefühl, die Kontrolle über mein Leben verloren zu haben, und ein Tattoo zu bekommen, eine solche Entscheidung fürs Leben zu treffen, fühlte sich an, als würde ich diese Kontrolle zurückgewinnen. Bei einer Tätowierung geht es also nicht immer nur um Ästhetik, sie kann den Menschen auch dabei helfen, Probleme in ihrem Leben zu bewältigen, mit einem Trauma umzugehen oder ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Es gibt ein bekanntes Meme darüber das Tätowierer für ihre Kunden wie Therapeuten sind, und ich denke, das ist nicht ganz falsch. Bis zu 8 Stunden neben einer Person zu sitzen und zu reden kann Menschen wirklich verbinden 😉

Aber das ist nur ein Teil von dem, was sie mit ihrer Kunst tun. Aber was ist Kunst? Das ist ziemlich schwer zu definieren. “Kunst ist ein äußerst vielfältiges Spektrum menschlicher Aktivitäten, die sich mit der Schaffung visueller, auditiver oder darstellerischer Artefakte – Kunstwerke – befassen, die das phantasievolle oder technische Können des Urhebers zum Ausdruck bringen und wegen ihrer Schönheit oder emotionalen Kraft geschätzt werden sollen.” (lumenlearning) ist eines der Zitate, die man zu diesem Thema finden kann, und sie klingen alle so poetisch wie dieses. Kunst kann alles sein, ist eine ebenso hilfreiche Aussage wie die letzte. Aber in all dem steckt auch ein Stückchen Wahrheit. Technisch gesehen kann jeder ein Künstler sein, vom Kind, das mit Buntstiften an die Wand malt, bis hin zu einer Person, die im Unterricht eine wirklich detailierte Zeichnung anfertigt. Aber in diesem Fall geht es darum, damit Geld zu verdienen, also darum, visuelle, auditive oder darstellerische Artefakte zu schaffen, die das phantasievolle oder technische Geschick des Autors zum Ausdruck bringen und von den Auftraggebern wegen ihrer Schönheit oder emotionalen Kraft geschätzt werden.

Die Künstlersozialkasse, die die Versicherungsleistungen gewähren würde, hat eine etwas leichter zu verstehende Definition dessen, was man tun muss, um aufgenommen zu werden. Voraussetzung ist “die Ausübung einer dauerhaften, selbständigen künstlerischen Tätigkeit auf gewerblicher Basis” und jemand zu sein, “der Musik, darstellende oder bildende Kunst schafft, praktiziert oder lehrt”. Nun könnte man meinen, dass das Problem hier nicht die Kunst an sich ist, da Tätowierer ja auch bildende Kunst schaffen, oder? Nun, in Deutschland werden sie als Kunsthandwerker angesehen, weil das Tätowieren selbst “nicht dadurch künstlerisch wird, dass im Einzelfall nicht nach vorhandenen Mustern oder Schablonen gearbeitet wird, sondern das Motiv selbst gestaltet wird; denn dies ist auch für das Kunsthandwerk typisch.”. Im Grunde bedeutet das, dass die Leute, die darüber entscheiden, wer in die Kasse kommt und wer nicht, der Meinung sind, dass Tätowierer nur das Handwerk des Tätowierens ausüben, also ein Motiv auf die Haut eines Menschen bringen. Und vielleicht war das in der Vergangenheit in einigen Fällen auch so, denn manche Tätowierer arbeiten mit den Entwürfen anderer, manchmal sogar ohne sie zu fragen. Aber die überwiegende Mehrheit und die, die ich persönlich für die besseren Tätowierer halte, tätowieren nur ihre eigenen Entwürfe.

Ich habe eine Freundin, die sich, sagen wir mal, leicht in Designs verliebt, und wenn sie etwas sieht, möchte sie genau dieses Design haben. Aber bei der Suche nach einem Künstler, der ihr dann genau das tätowiert, stößt sie öfter mal auf Probleme, da die meisten Künstler ihr sagen, dass sie versuchen werden, das Design in ihrem Stil nachzubilden oder sie gar nicht zu tätowieren. Nicht, weil sie arrogant sind oder einfach nicht mit ihr arbeiten wollen, sondern weil es sich für sie nicht richtig anfühlen würde. Und wenn das nicht künstlerisch ist, dann sagt mir, was es ist. Ein guter Tätowierer sollte nicht nur sein Handwerk beherrschen (technisches Geschick), sondern auch dem Kunden helfen, seinen Entwurf zu Papier zu bringen (phantasievolles Geschick), daran zu arbeiten, bis er fertig ist (um für seine Schönheit oder emotionale Kraft geschätzt zu werden), und auch emotionale Unterstützung zu geben, für den Prozess des Tätowierens, aber auch im Allgemeinen. Was ich meinem Künstler, der mein erstes Tattoo gestochen hat, sagen wollte: Wenn du nicht gerne mit Menschen arbeitest, die Emotionen haben, dann werde nicht Tätowierer. In der Kunst geht es nie um dich, sondern immer um sie.

Meine Tattoo-Reise ist noch lange nicht zu Ende und ich wusste die Antwort auf die anfängliche Frage schon die ganze Zeit: Natürlich sind Tattoos Kunst und ihre Schöpfer sind Künstler, die auf jeden Fall so schnell wie möglich in die Sozialkasse aufgenommen werden sollten! Nicht nur, um sie zu unterstützen, sondern auch, um sie und ihre Arbeit zu würdigen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr mir in den Kommentaren mitteilen, was ihr davon haltet, natürlich auf eine faire Art und Weise 🙂 Und wenn ihr mehr über das Thema oder meine Tattoos im Allgemeinen wissen möchtet, lasst es mich wissen!

Liebe Grüße
The Mad Hattress

Januar 18

Keine Abo-boxen mehr…

… zumindest nicht die, an die man mittlerweile gewöhnt ist :/ Heute möchte ich über etwas schreiben, das ich sehr traurig finde, das mich aber letzte Woche auch sehr wütend gemacht hat. Ich habe nämlich mehrere Pakete erhalten, für die ich beim Zustelldienst Zollgebühren bezahlen musste, von denen ich nichts wusste. Als Studentin habe ich nicht so viel Geld, und da ich in letzter Zeit viele Pakete gekauft hatte, musste ich fast 100 Euro allein für die Steuern bezahlen. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich, wenn ich das gewusst hätte, gar nicht erst so viel gekauft hätte. Lasst mich euch erzählen, was genau das Problem ist und warum es so aussieht, als würde ich in Zukunft keine meiner geliebten Abo-Boxen mehr bekommen können…

Da ich weiß, dass meine Leser über die ganze Welt verstreut sind, weiß ich auch, dass Steuerprobleme nicht für alle gleich sind. Aber ich bin mir sicher, dass ihr alle von der Brexit-Situation gehört habt, die sich in den letzten 3 Jahren oder so abgespielt hat. Im Grunde scherzten einige Politiker im Vereinigten Königreich über eine öffentliche Abstimmung. Genauer gesagt darüber, ob das Vereinigte Königreich Teil der EU bleiben sollte oder nicht. Nach diesem Scherz konnten sie nicht mehr zurück, und die öffentliche Abstimmung zwang sie tatsächlich zum Austritt aus der Europäischen Union. Man könnte meinen, dass es keine große Sache ist, ob das Vereinigte Königreich Teil der EU ist oder nicht, aber das ist es tatsächlich, denn für die Länder in der EU gelten besondere Regeln, sozusagen Vorteile, die anderen Ländern nicht gewährt werden. Als Einwohner eines EU-Landes könnetet ihr beispielsweise reisen und euch sogar von einem ins andere EU-Land umziehen, ohne jemals ein Visum beantragen zu müssen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man bestimmte Steuern nicht zahlen muss, vor allem nicht an den Zoll der verschiedenen Länder, was den Handel zwischen den Ländern für alle einfacher macht. Als sich das Vereinigte Königreich gezwungen sah, aus der EU auszutreten, versuchte es, einige der Vorteile beizubehalten und allen innerhalb und außerhalb des Landes zu versichern, dass sie dadurch nicht mit vielen Problemen konfrontiert würden. Sie würden versuchen, Handelsverträge und dergleichen mit den Staatsoberhäuptern abzuschließen, und die Privatperson, die etwas kaufen möchte, würde keinen Unterschied spüren. Nun, ich habe es gespürt, und es ist ein großer Unterschied.

Wegen all dieser Versprechen und Verträge, die sie abschließen wollten, dauerte der gesamte Prozess des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU viel länger als erwartet, und für den Normalbürger wurde es wirklich schwer zu sagen, was beschlossen wurde und wann es ein offizielles Gesetz sein wird. Die Medien berichteten nicht einmal mehr über den Brexit, weil die Menschen es leid waren, davon zu hören, und auch sonst schien sich nichts zu ändern. Doch im Juli dieses Jahres hat sich scheinbar etwas geändert, wovon ich nichts wusste. Im Grunde genommen scheint es so, als ob das Abkommen für den Handel ohne Zoll, von dem die Rede war, dass es ein Problem sein würde, nicht zustande gekommen ist, was bedeutet, dass man jetzt für jedes Paket aus dem Vereinigten Königreich die normalen Steuern zahlen muss, die man auch für ein Paket aus jedem anderen Land zahlen muss.

Mein größtes Problem ist eigentlich, dass mich niemand darüber informiert hat. Ich habe ein Jahresabonnement für die Papergang Box, und weder in meinen E-Mails noch auf ihrer Website haben sie jemals eines ihrer EU-Mitglieder über die Änderung informiert. Das finde ich sehr unfair, denn im Grunde müsste ich jetzt 10-20 Euro mehr pro Monat dafür bezahlen. Und das ist nicht das einzige Abonnement, das ich habe! Da ich von den Artfulboxen so positiv überrascht war, habe ich auch erst kürzlich ein Jahresabo abgeschlossen. Hätte ich früher davon gewusst, hätte ich es nicht gemacht und ich fühle mich irgendwie betrogen.

Ihr denkt vielleicht, der Juli ist schon über 2 Monate vorbei, warum habe ich erst jetzt davon erfahren? Nun, wenn ihr meine Papergang-Beiträge verfolgt habt, wisst ihr, dass es schon vor Juli Probleme mit der Lieferung der Boxen gab. Es schien immer ein anderes Problem zu sein, aber es führte oft dazu, dass meine Pakete entweder später oder gar nicht ankamen (und ersetzt wurden). Ich habe also in den letzten 2 Monaten keine Boxen mehr bekommen, weil ich dachte, dass es wieder ein ähnliches Problem war. Ich habe mir auch keine Sorgen darüber gemacht, weil ich dachte, dass es sich wie die anderen Lieferprobleme lösen ließe. Und auch hier hat mir niemand gesagt, was los war, so dass ich keine Maßnahmen ergreifen konnte.

Leider werden alle Boxen, die ich bisher erhalten habe, und eine neue Abo-Box, die ich bald erhalten werde (die ich aber bereits für die Zukunft stornieren musste), aus dem Vereinigten Königreich verschickt. Das heißt, wenn die Unternehmen selbst keine Lösung finden, kann ich es mir nicht mehr leisten, sie zu bekommen. Während ich diesen Beitrag schreibe, bin ich gerade dabei, die Firma OhDeer zu fragen, warum alles so passiert ist, wie es passiert ist, und ob sie planen, weitere Maßnahmen zu ergreifen oder nicht. Je nachdem, wann sie antworten, werde ich diesen Beitrag aktualisieren. Wünscht mir Glück, aber leider bin ich nicht hoffnungsvoll 🙁

UPDATE: Der Kundenservice von OhDeer scheint nie zu enttäuschen! Sie haben sich sehr schnell bei mir gemeldet, sich für das Chaos entschuldigt und versucht, mir zu erklären, dass sie vielleicht tatsächlich eine Lösung für die Steuerprobleme gefunden haben! Ich nehme an, dass sie entweder ihre Kunden nicht darüber informiert haben, weil sie das Problem so schnell wie möglich lösen wollten, hoffentlich ohne dass es jemand merkt, oder weil sie nicht wussten, wie viel jeder zu zahlen hat, weil es in jedem EU-Land anders zu sein scheint. Wie auch immer, ich denke, sie hätten es den Leuten sagen sollen, einfach um sich auf ein Chaos wie das jetzige vorzubereiten. Aber ich denke, jeder macht mal Fehler, und da sie alles versuchen, es bei uns Kunden wieder gut zu machen, können wir ihnen wohl verzeihen 🙂

Wie ich gerade erwähnt habe, scheinen sie eine Lösung für das Steuerproblem gefunden zu haben, indem sie einen Lieferdienst gefunden haben, der sie anstelle von uns, den Kunden, alle zusätzlichen Kosten übernehmen lässt. In meinem Fall würde das bedeuten, dass, da keine Zollgebühren zu zahlen sind, der Postbote diese nicht vom Zollamt einholen muss, so dass mir technisch gesehen am Ende nichts berechnet werden sollte, wofür ich ja anfangs bezahlt hatte, oder? Ich bin also ziemlich zufrieden, WENN alles so abläuft, wie sie es mir erklärt haben. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, ich freue mich schon gaaaaanz doll auf die Oktober-Box. Hoffentlich kann ich meine Abonnements behalten, zumindest die bei OhDeer. Aber wenn sich etwas ändert, werde ich es euch wissen lassen!

Liebe Grüße
The Mad Hattress